Aktuelles vom Hof

Aktuelles aus der Woche vom 10.Mai – 16.Mai

Diese Woche haben wir Tomaten gepflanzt. Zuerst müssen die kompostierbaren Fäden oben an der Decke angebunden werden. Anschließend werden die Tomaten gepflanzt und mit einem kompostierbaren Klipp vorsichtig befestigt. Wir müssen nun in nächster Zeit immer wieder die Tomatenpflanzen “hochbinden”. Hierbei werden die Nebentriebe abgeknipst und der Haupttrieb anschließend um die Rankhilfe gewickelt.

Die Pflücksalaternte ist zur Zeit sehr mühselig, da auch die Vogelmiere gerne im Gewächshaus wachsen mag. Das erschwert natürlich die Ernte. Aber Maria und Uwe sortieren die Vogelmiere mit einer Engelsgeduld heraus, damit der köstliche Pflücksalat zu Ihnen kommen kann. Bio-Gemüseanbau ist eben nur mit viel Einsatz und Herzblut zu schaffen.

Auf dem Foto sehen Sie Heiko Dreyer, der gerade dabei ist Weizen in den Scharrraum zu streuen. In der Maurerbütt ist Gesteinsmehl. Hier können die Hühner “hundern”. Dies ist sehr wichtig für die Gefiederpflege und eine natürliche Parasitenbekämpfung. Im Hintergrund können Sie auch einen der 7 Bruderhähne entdecken, der auf seine Hennen aufpasst.

Aktuelles aus der Woche vom 3.Mai – 9.Mai

Unsere Hühner bekommen jeden Tag Salatreste und gepflückten Klee. Es macht wirklich Spaß zu sehen wie sehr sich die Hühner darüber freuen. In Schleswig-Holstein wurde die Aufstallungspflicht aufgehoben. Hoffentlich ist es hier auch bald soweit.

Auf dem Foto sehen Sie Maria, unsere Praktikantin aus Peru, und Jonte am Salaternten. Maria hat den Salat abgeschnitten und dann Jonte die Blätter gezeigt, die nicht schön genug aussahen. Jonte hat diese dann abgemacht. Anschließend wird der Salat noch per Hand in einem sauberen Wasserbad gewaschen.

Diese Woche haben wir Kürbisse gesät. Sie werden erst im Gewächshaus vorgezogen und dann später aufs Feld gepflanzt. Hierzu verwenden wir natürlich torffreie Blumenerde, damit wir keine CO2-Freisetzung haben.

Die vor einiger Zeit gepflanzten Kohlrabis sind auch bald groß genug. Links daneben sieht man die neuen Jungpflanzen. Da es bei uns 70l geregnet hat, müssen sie nun erstmal im Gewächshaus warten (bestimmt sind die Jungpflanzen sehr froh nicht bei dem Schietwetter draußen sein zu müssen).

 

Aktuelles aus der Woche vom 26. April-2.Mai

Diese Woche haben wir endlich unsere heißgeliebten Mairübchen geerntet. Viele von unseren Kunden haben Sie auch schon in Ihren Überraschungskisten bekommen. Mairübchen sehen aus wie sehr große Radieschen und schmecken Kohlrabi-ähnlich. Alle Kinder sind ganz verrückt nach ihnen. Sie sind so beliebt, dass man rund ums Gewächshaus eine Spur von Mairübchenblättern findet, da ständig sich jemand eins mopst und sofort vertilgt. Auf dem Foto sehen Sie Nanne unseren Auszubildenden mit seiner Ernte. Er beginnt gerade mit der Reinigung der Mairübchen.

Nachdem nun ein Großteil der Mairübchen abgeerntet ist, konnten wir die Erde im Gewächshaus umgraben und Dämme auf schaufeln. Zum Glück sind die Lufttemperaturen noch recht niedrig, sodass uns der Schweiß nicht so schlimm herunter lief 😉 Auf dem Foto sehen Sie Nanne am Fäden festbinden. Nanne ist der größte bei uns auf dem Hof, weshalb er diese Arbeit am besten erledigen kann. Die kompostierbaren Fäden dienen als Rank Hilfe für die Gurkenpflanzen.

Hier sehen Sie Uwe, der gerade dabei ist die Bewässerungsschläuche zu fixieren.

Auf dem Foto sehen Sie Heiko und Sohn Jonte am Zusammenbinden des Bewässerungssystems. Logischerweise kann es im Gewächshaus ja nicht natürlich regnen.

Die Zwiebel und Möhren, die wir vor zwei Wochen gesät haben, sind inzwischen gekeimt. Es ist schon sehr viel Unkraut losgewachsen, dass nun einen gewaltigen Vorsprung gegenüber den Möhren und Zwiebeln hat. So hätten unsere gesäten Pflanzen kaum eine Chance. Mit einem Abflammgerät haben wir nun das Unkraut oben auf den Dämmen außer Gefecht gesetzt. Den gerade erst gekeimten Zwiebeln und Möhren passiert nichts und sie können nun ungestört und mit wenig Konkurrenz los wachsen.

Aktuelles aus der Woche vom 19. April-25. April

Endlich sind unsere Hühner und ihre 7 Bruderhähne in unser Hühnerwohnmobil eingezogen! Wir freuen uns, dass wir nun Hühner mit so einer sensationell tollen Haltung beglücken dürfen.

  • Auslauf auf Kräuter-Kleeweise

Wöchentlich wird der Stall umgefahren, sodass immer grüner Bewuchs da ist. Wer Hühner hat, kennt es- innerhalb kürzester Zeit ist alles schwarz, wo die Hühner liefen. Bei klassischer Stall-Haltung ist im Auslauf oft alles kahl und schwarz. (Leider verbietet das Veterinäramt zur Zeit den Auslauf aufgrund der Geflügelpest)

 

 

 

  • Weiche gemütliche Dinkelspelznester

Wir haben weiche gemütliche Dinkelspelznester für unsere Hühner und keinen Plastik-Kunstrasen, von dem die Eier gleich auf ein Laufband rollen, wie sonst leider üblich auch in Bio-Haltung. Natürlich macht diese Art von Nestern eine Menge mehr Arbeit, aber das ist es uns Wert!

 

 

  • Kein Kücken schreddern!!

Kaum zu Glauben, aber das Küken schreddern ist immer noch üblich auch bei Bio-Eiern! Also nur Eier mit diesem Symbol garantieren ein Überleben der Bruderhähne! 4 cent pro Ei sind immer für die Bruderhähne bestimmt. So finanzieren die Hennen das Leben der Hähne mit! (der alleinige Fleischwert ist nicht ausreichend)

 

 

 

  • Kein Schnabel kürzen!

 

Unsere Hühner dürfen ihren Schnabel wie in der Bio-Haltung üblich behalten. In der konventionellen Hühnerhaltung werden die Schnäbel bei den Küken gekürzt, damit sie sich nicht picken können. Hühner fangen an sich zu bepicken, wenn ihnen langweilig ist in ihrer reizarmen Umgebung. In unserer Haltung mit viel Platz, Licht und frischen Grün ist genügend Beschäftigung vorhanden.

 

 

Auf dem Foto sehen Sie unsere Auszubildende Irmi beim Ernten vom grünen Eichblattsalat.

Wir haben diese Woche unser erstes Freilandgemüse gepflanzt! Holger, unser neuer Mitarbeiter, fährt den Trecker. Er hat alle Rekorde gebrochen und ist mit Abstand der beste “Geradeaus-Fahrer”! Auf der Pflanzmaschine sitzen von links nach rechts Heiko, Maria (Praktikantin aus Peru) und Irmi. Nicht Fehlen darf natürlich Mailey-Irmis Hündin.

Aktuelles aus der Woche vom 12. April-18. April

der Frühling ist da und wir können Sie mit köstlichen hofeigenem Gemüse verwöhnen! Auf der Foto sehen Sie Maria, unsere Praktikantin aus Peru bei der Spinaternte.

 

Anschließend wird der Spinat noch von Hand gewaschen.

Diese Woche haben Heiko und Stefan Zwiebeln gesät. Da wir die Zwiebeln auf Dämmen anbauen und es sich um eine sogenannte Feinsämerei handelt, kommt unsere spezielle Einzelkorn-Sämaschine zum Einsatz. Eigentlich säht man Zwiebeln Anfang April, aber wegen der Kälte und der schlechten Witterung war es erst jetzt möglich.

Auch das Kartoffelland haben wir gepflügt. Nun soll das Land erstmal abtrocknen und sich ein bisschen erwärmen, damit sich die Kartoffeln wohl fühlen können.

Auf dem Foto sehen Sie Hauke, Stefan und Holger am Radieschen ernten. Holger ist unser neuer Mitarbeiter seit April. Er ist ein Landwirt aus der Nachbarschaft. Im Sitzen zu Dritt lässt es sich auch das Radieschen ernten gut aushalten. Ansonsten ist es eine ziemliche “Zuppel-Arbeit” das Gummiband um die sorgsam gebündelten Radieschen zu binden. Anschließend werden sie noch gewaschen.

 

Aktuelles aus der Woche vom 5. April-11. April

Obwohl der Winter nochmal zurückgekommen ist, können wir wieder langsam immer mehr eigenes Gemüse in unseren Gewächshäusern für Sie ernten. Diese Woche haben Sie vielleicht bereits unseren leckeren, zarten Pflücksalat und Spinat probieren können. In der kommenden Woche sind nun auch die ersten Radieschen dick genug, um geerntet werden zu können. 

Auf dem Bild sehen Sie unseren Mitarbeiter Uwe bei der Pflücksalaternte.

Seit Anfang März haben wir in der Landwirtschaft Verstärkung durch eine neue Jahrespraktikantin erhalten. Maria kommt aus Peru und wird uns bis nächstes Jahr bei allen anfallenden Arbeiten im Gemüsebau unterstützen. Auf dem Bild sehen Sie Maria beim ernten und bündeln der Radieschen.

Aktuelles aus der Woche vom 29. März-4. April

Auf dem Foto sieht man Nanne, unseren Auszubildenden, Heiko und Sohn Jonte. Sie machen gerade einen Feldrundgang und freuen sich über das tolle Wintergetreide in diesem Jahr. Dinkel, Weizen und Roggen bauen wir als Brotgetreide an. Die Mühle Erks in Horsten malt das Getreide dann für uns nach biologischen Standarts.

Hier kann man unsere neue Getreidehacke sehen. Sie ist kameragelenkt, sodasss das Fahren viel angenehmer ist.

Bis vor Kurzem haben wir mit unserem Geräteträger gehackt. Hierbei musste der Fahrer sehr genau Lenken, zum Teil sogar im Stehen fahren, damit man die Reihen besser sehen kann. Wenn man einen Schlenker um ein paar Zentimeter macht, ist gleich ein vier Meter breiter Streifen vom Getreide weggehackt.

In der Reihe bleiben immer noch genug Wildkräuter wie z.B. der Gundermann stehen, wie man hier gut sehen kann.

Unser Babyleaf-Pflücksalat ist erntereif!!

Jana, unsere Auszubildende, hat ihre Ausbildung abgeschlossen und mit sehr großen Erfolg die Prüfung bestanden. Wir gratulieren ihr ganz herzlich und freuen uns mit ihr! Jana macht ein duales Studium “biologische Landwirtschaft” in Witzenhausen. Nun geht es für sie wieder zum Studieren.

 

Aktuelles aus der Woche vom 22.-28. März

Der Spinat, den wir vor ein paar Wochen gepflanzt haben, wächst fröhlich in unserem Gewächshaus. Bald ist er groß genug für die Ernte. Erntereif in unserem Gewächshaus ist zur Zeit der Postelein.

Auf dem Foto sieht man wie wir gerade am Kohlrabi hacken sind. Links kann man roten und grünen Eichblattsalat sehen.

Heiko und sein Sohn Jonte haben gestern Abend Löcher auf dem Acker gegraben um zu überprüfen, wie nass der Boden noch ist. Dieses Feld ist noch ein bisschen zu feucht, aber ein anderes war für die Aussaat von Hafer bereit. So kann es nun endlich weiter gehen mit der Frühjahrsbestellung. Die Ackerbohnen, die wir vor ein paar Wochen gedrillt haben, sind dank des vielen Regens gut gekeimt. (Ackerbohnen brauchen viel Wasser zum Keimen.)

Albert Kaufmann, den Sie vielleicht vom Ausliefern ihrer Kisten kennen, ist ein sehr geschickter Baggerfahrer und hat alle Vorbereitungen für das Aufstellen des neuen Futtersilos für die Hühner durchgeführt. Auf diesem Foto sehen Sie allerdings Heiko und Sohn Jonte auf dem Bagger, die sich eine Probefahrt nicht haben nehmen lassen.

Nachdem das Loch ausgehoben war, hat Albert die Verschalung gebaut.

Ende der Woche kam dann das Futtersilo bei uns an und wurde sofort aufgestellt.

 

Aktuelles aus der Woche vom 15.-21. März

Wir freuen uns sehr, dass diese Woche endlich unser erstes Hühnermobil angekommen ist. Im April ziehen dann auch die ersten 350 Hühner in ihr neues zu Hause ein. Bald erhalten wir noch ein zweites Mobil und weitere 350 Hühner.

Wir haben uns für die Mobilstallhaltung entschieden, da es sich um eine sehr artgerechte Tierhaltung handelt. Die Tiere haben ständig Auslauf an der frischen Luft und können zum Fressen, Eier legen und Schlafen in den Mobilstall gehen. Wenn die Weide rund um den Stall abgefressen ist, wird der Mobilstall einfach mit dem Trecker ein Stück weiter gefahren. So wird die Fläche optimal genutzt und die Nährstoffe aus dem Hühnerkot werden überall gleichmäßig auf der Fläche verteilt. Aufgrund der Geflügelpest, dürfen Hühner aktuell leider nicht draußen auf der Weide gehalten werden. Wir hoffen, dass sich die Situation bald wieder beruhigt, sodass unsere Hühner nicht allzu lang in Quarantäne sein müssen.

Im Stall befinden sich natürlich auch die Nester der Hühner. Diese werden mit Bio-Dinkelspelz (quasi besonders weiches Stroh) eingestreut, sodass es die Hühner auch beim Eier legen schön gemütlich haben und die Eier weich gebettet sind 🙂 Die meisten Nester in der Hühnerhaltung bestehen aus einer Art Kunstrasen, von dem die Eier direkt auf ein Band kullern. Wir haben uns ganz bewusst für dieses deutlich arbeitsintensivere, aber viel tiergerechteres Modell entschieden.

Aktuelles aus der Woche vom 8.-14. März

Diese Woche konnten wir dank des schönen Wetters viel auf dem Land schaffen.

Stefan hat diese Woche Drainagen gespült, da sich die Drainagen mit der Zeit mit Sand zusetzen. Drainagen sind Röhren, die ca. 80cm tief im Boden liegen. Bei viel Regen läuft das Wasser aus dem Boden in den Drainagen zusammen und wird in die Gräben weiter geleitet. Dies ist sehr wichtig, weil keine Pflanze gerne über einen längeren Zeitraum im Wasser steht. Das Drainagespülgerät besteht aus einem langen Schlauch, wo vorne ein Spülkopf dran ist.  Mit dem Wasser aus dem Graben wird dann die Drainage freigespült. In Ostfriesland wäre ein Ackern ohne Drainagen nur schwer möglich. Einige Drainagen sind fast 100 Jahre alt und funktionieren noch immer.

Auf dem Foto sieht man unseren Nachbar-Bauern auf unserem Feld am Ackerbohnen sähen. Jetzt freuen wir uns umso mehr über den Frost, den wir im Winter hatten, da wir nun das Resultat sehen können: Ein wunderbar fein-krümeliger Boden. Diese Ackerbohnen sind Vermehrungsackerbohnen und dienen im nächsten Jahr zur Aussaat. Ackerbohnen sind ein Eiweißfuttermittel für Schweine und Kühe. Sie ersetzen Sojabohnen. In der konventionellen Landwirtschaft werden gentechnisch veränderte Sojabohnen aus Südamerika eingesetzt. Oft wird dazu auch noch Regenwald abgeholzt. Bei Bio-Milch werden seit jeher nur regionale und natürlich gentechnikfreie Futtermittel eingesetzt. Viele konventionelle Milchviehbetriebe wagen zum Glück den Schritt in die richtige Richtung und füttern das teurere gentechnikfreie Kraftfutter und liefern dann sogenannte “gentechnikfreie Milch”. Es ist wirklich schrecklich, was der “immer-günstiger-Wahn” in unserer Welt anrichtet.

 

 

Aktuelles aus der Woche vom 1.-7. März

Wir haben die Freilandgemüsesaison aus dem Vorjahr beendet. Sehr lange hatten wir noch tollen Porree, schönen Grünkohl und köstlichen Rosen- und Wirsingkohl frisch auf dem Land stehen, doch nun ist alles abgeerntet beziehungsweise durch den Frost gelb geworden. Hofeigenes Gemüse gibt es jetzt aus dem Lager wie z.B. Möhren, rote Bete, Rotkohl und Steckrüben oder aus dem Gewächshaus. Auf dem Foto sehen Sie Hauke und Stefan wie sie die Fraß-Schutznetze hereinholen. Im Hintergrund sieht man die abgeernteten Grünkohlstängel.

Das junge Gemüse wächst und gedeiht im Gewächshaus. Links wächst grüner Eichblattsalat und hinten in der Reihe kann man roten Eichblattsalat erkennen. Mittig wächst Kohlrabi, dann kommt Postelein (fast erntereif) und ganz rechts wieder Kohlrabi.

Die Radieschen, die von Nanne gesäht wurden, sind gekeimt und wachsen bereits los. Da wir kein beheiztes Gewächshaus haben, wird es noch ein bisschen dauern. Meistens bekommen wir unsere ersten deutschen Radieschen aus Papenburg von der sozialen Ökohilfe, die ihre Radieschen mit ein bisschen Wärme unterstützen können.

 

Aktuelles aus der Woche vom 22.-28.Februar

 

Und weiter geht es mit dem Pflanzen im Gewächshaus. Diesmal sehen Sie Heiko und Sohn Jonte am Kohlrabi pflanzen auf dem Foto. Zum Glück ist nun wunderbar mildes Wetter, sodass es die Jungpflanzen schön warm haben.

Stefan reinigt gerade unser Saatgut für die Bestellung im Frühjahr. Das Korn kommt in eine Trommel und ein Gebläse pustet die Unkrautsamen fort. Selbstverständlich dulden wir etwas “Unkraut” oder besser gesagt “Wildkräuter” auf unseren Feldern, aber wenn wir die Wildkräutersamen zusammen mit dem Getreide aussähen, wird es doch zu bunt auf unseren Äckern, da wir das Unkraut, das in der selben Reihe wie das Getreide steht, nicht haken können.

Auf dem Foto sehen Sie Nanne, unseren Auszubi, beim Radieschen sähen. Heiko klopft ihm gerade lobend auf die Schulter =)

 

Aktuelles aus der Woche vom 14.-21.Februar

Nun ist es so richtig kalt geworden on Ostfriesland. Auf der einen Seite freuen wir uns, dass der Kleiboden schön durchfriert und wir anschließend ein tolles Bodengefüge haben. Auf der anderen Seite erschwert es die Arbeit auf dem Hof. Gemüsewaschen wird so z.B. wirklich zur Qual.

Letzte Woche haben wir unser erstes Frühlingsgemüse gepflanzt. Spinat, Kohlrabi und Babyleaf-Pflücksalat wächst nun in unserem Gewächshaus. Wir bekommen sie als Jungpflanzen in kleinen Erdballen geliefert, die wir dann per Hand einzeln in den Boden pflanzen. Diese Pflanzen haben nun einen Vorsprung gegenüber dem Unkraut, sodass wir nur wenig Jäten müssen. Auf den Foto ist Nanne, unser Lehrling, zu sehen, der gerade am Pflanzen ist.

 

Aktuelles aus der Woche vom 8.-14.Februar

Am letzten Wochenende hat es bei uns im Hagenpolder tüchtig geschneit. Bei gefrorenem Boden bleibt kein Boden an den Stiefeln kleben und es ist deutlich weniger anstrengend über das Land zu laufen.

Auf dem Foto sieht man Hauke am Grünkohlernten.

Im Schnee kann man sehen wie viele Tiere bei uns auf dem Gemüsefeld unterwegs sind. Beeindruckend viele Spuren führen kreuz und quer über den Acker. Besonders bei Schnee sind die Rehe, Hasen und auch das Damwild total dankbar bei uns auf dem Feld immer etwas zu fressen zu finden.

Diese Woche haben wir auch den letzten Rotkohl und den Rest Sellerie vom Land geholt. In diesem Jahr konnten wir dank der milden Witterung den Rot- und Weißkohl frisch ernten. Jetzt haben wir alles abgeerntet, da wir Frost mit bis zu -8°C erwarten. Solche Temperaturen können Wirsing-, Grün- und Rosenkohl nichts anhaben. Auf dem Foto sehen Sie Irmi (Irmela), unsere Auszubildende, die gerade am Wirsingkohl ernten ist. Immer mit dabei ist Miley, Irmis Hündin.