Aktuelles vom Hof

Aktuelles aus dem September

Wunderbare Herbststimmung herrscht bei uns auf dem Gemüseacker und wir genießen die letzten Köstlichkeiten des warmes Wetters vom Feld zu holen. Im Winter geht es dann nur noch zur Kohlernte zum Freilandgemüse. Links wachsen Lauchzwiebeln und rechts daneben Fenchel.

 

Auf dem Foto ist Uwe zu sehen, der Eisbergsalat erntet. Die äußeren Blätter werden mit viel Geduld vorsichtig entfernt. Anschließend wird er noch gewaschen.

 

Der Herbsthimmel ist fast genauso violett wie unser Rotkohl. Ein wunderschönes Farbenspiel, das uns der Herbst schenkt.

 

 

 

 

Früh am Morgen ist es besonders schön bei uns auf dem Gemüsefeld. Zu sehen ist unser Grünkohl und daneben unter Fraßschutznetzen der Rosenkohl.

 

 

 

Die Vorbereitungen für den Winter laufen. Damit wir weiterhin leckeren frischen Salat haben, haben wir jetzt schon Feldsalat gepflanzt. Feldsalat ist eine besonders aufwendige Kultur. Auf Knien wird er per Hand gepflanzt und anschließend auch auf Knien mit einem sehr scharfen Messer geerntet.

 

Wir pflanzen den Feldsalat als Jungpflanzen. So haben die Pflanzen einen Vorsprung gegenüber dem Unkraut und es fällt uns leichter sie Unkrautfrei zu halten.

 

Mit den Tomaten ist es nun leider so gut wie vorbei. In diesem Jahr haben sich Maria (Studentin aus Peru, macht ein Jahrespraktikum bei uns) und ihr Freund Damian überwiegend um die Tomatenernte gekümmert. Mit den Tomaten waren wir in diesem Jahr sehr zufrieden während sich unsere Gurkenpflanzen früh verabschiedet haben. Grund dafür war der falsche Meltau.

 

 

 

 

Hier kann man unsere Spaghetti-Kürbisse sehen. Spaghetti-Kürbisse gart man am besten in Hälften geschnitten im Backofen. Wenn sie gar sind, offenbart sich ihr Spaghetti-artiges Fruchtfleisch. Leckere Rezepte dazu finden Sie unter der Rubrik “Rezepte vom Hof”.

 

Unser Nachbar-Bauer erledigt viel von der schweren Feldarbeit bei uns, da wir nicht so große Trecker haben. Hier ist er gerade am Pflügen. Auf dem Land wuchs vorher Rotklee. Klee und Luzerne hinterlässt aufgrund der langen Wurzeln ein wunderbares Bodengefüge, sodass es die Folgekulturen gut haben.

 

Hier kann man unsere Gemüsezwiebeln sehen. Sie sind besonders mild im Geschmack haben ein herrlich süßes Aroma nach dem Anbraten in der Pfanne.

 

 

 

 

Bei herrlichen Herbstwetter haben wir Steckrüben geerntet. In diesem Jahr haben wir fantastische Steckrüben.

 

Dieser Trecker mit Miststreuer ist voll beladen mit Champost auf dem Weg zum Acker. Champost ist Kompost von einer Championfarm. Champions wachsen auf Mist und Stroh.

 

In diesem Jahr ist es uns gelungen Zwiebeln anzubauen und zu ernten. Mit dem Kartoffelroder haben wir sie aus dem Boden geholt und nun liegen Sie zum Trocknen auf einem speziellen Anhänger.

 

 

 

 

Auf dem Foto sind Daniel (Festangestellt), Hauke (Azubi) und Heiko zusehen. Sie ernten beziehungsweise essen unseren Fenchel. Bei der Fenchelernte ist immer ein herrlicher Geruch in der Luft.

 

Wir haben den ersten Satz Möhren gerodet. Möhren bauen wir in mehreren Sätzen an, sodass wir das Risiko minimieren durch ungünstige Wetterlagen Ernteausfälle zu haben. Dieser erste Satz Möhren sieht ein bisschen lustig aus. Dadurch das die Möhren immer genügend Wasser zur Verfügung hatten, sind sie nicht so lang geworden wie üblich. Sie brauchten quasi dem Wasser nicht hinterher wachsen. Unsere “kleinen dicken Möhren” sind geschmacklich fantastisch. Leider befürchten viele Kunden bei dicken Möhren einen holzigen oder faden Geschmack. Sie sind aber nicht dick, da sie zu alt geworden sind, sondern einfach nur dick, weil sie nicht dem Wasser hinterher wachsen mussten. Selbst die großen dicken Möhren sind zuckersüß.

 

Endlich sind wir mit der Kartoffelernte fertig! Nach zähen 4 Wochen haben wir es endlich geschafft!

 

Der Endiviensalat ist nun groß genug und kann in ihre Kiste wandern.

 

Aktuelles aus der Woche vom 20. September – 27. September

Und weiter geht es mit der Kartoffelernte bei uns auf dem Hof nachdem letzte Woche alles still stand.

Auf diesem Foto sieht man die herrlichen Beikräuter, die auf den Kartoffeldämmen gewachsen sind. Abends fliegen sehr viele Schwalben über den Acker, da sich hier natürlich sehr viele Insekten aufhalten und Nahrung finden. Im konventionellen Kartoffelanbau wird vor der Ernte oft alles tot gespritzt, damit die Beikräuter die Ernte nicht behindern.

 

Allerdings ist auf diesem Feld so viel Unkraut gewachsen, dass wir es ein zweites Mal abmulchen mussten. Das Rodeteam hat sonst keine Chance, da das Unkraut natürlich nicht mit in die Kartoffelkisten gelangen darf.

 

Hier machen Helmut, Damian, Maria, Uwe und Jonte gerade eine Teepause und genießen den Sonnenschein.

 

Mit der Sorte Belinda sind wir in diesem Jahr besonders zufrieden. Wir freuen uns sehr über diese wunderschönen Kartoffeln!

 

Jonte liebt es wie die meisten kleinen Bauernhofkinder Trecker zu fahren. Also haben wir uns alle auf den alten Trecker gequetscht und haben leere Kartoffelkisten zum Land gefahren.

Aktuelles aus der Woche vom 13. September -19. September

Leider hat es am letzten Wochenende über 50 Liter geregnet, sodass die Kartoffelernte erst einmal pausieren muss. Stattdessen haben wir die Hokkaidos vom Land geholt und auch Rot- und Weißkohl sind nun groß genug und kommen ab sofort von uns.

Auf dem Foto sehen Sie Heiko. Er ist sehr zufrieden mit den tief gefärbten Kürbissen. Auch geschmacklich sind sie in diesem Jahr fantastisch. Besonders viel Aroma haben sie, wenn man sie als Spalten mit Öl, Salz und Pfeffer bestreicht und dann im Backofen backt.

 

Hier verkostet Jonte unseren Zuckermais. Leider ist er noch nicht ganz reif für die Ernte.

 

Da die Mähdruschernte abgeschlossen ist, wäscht Helmut den Mähdrescher. Er kann nun eingewintert werden und wartet dann auf die nächste Saison.

 

Stefan hat diese Woche unser Dinkel-Saatgut gereinigt. Mit einem Gebläse werden Beikrautsamen herausgeblasen.

 

Aktuelles aus der Woche vom 6. September -12. September

Wir sind nun endlich mit der Mähdruschernte fertig. Sehr lange waren wir sehr angespannt, weil das Wetter nicht so mitspielen wollte.

Die Kürbisse sind reif und können geerntet werden.

Diese Woche wurden wir mit dem herrlichsten Wetter verwöhnt und die Ernte konnte weiter geführt werden. Auf dem Foto sehen Sie Helmut am Rotklee dreschen. Dafür wird der Klee mit einem Grasmäher abgemäht und dann für mindestens drei Tage ins Schwad gelegt. Nanne, unser Auszubildender aus dem letzten Jahr, der nun auf dem Meedehof sein drittes Ausbildungsjahr absolviert, kam am Sonntag zu uns zum Mähen. Mittwochabend war der Klee dann soweit getrocknet, dass Helmut mit dem Mähdrescher loslegen konnte.

Wir haben nun ungefähr zweidrittel der Kartoffeln gerodet. Noch eine Woche schönes Wetter und dann sind hoffentlich alle Kartoffeln sicher im Lager angekommen.

 

Hier ist uns leider eine Kartoffelkiste ausgekippt. Dorit und Peter Dreyer, Heikos Eltern, sowie Rainer Gummels (mit dem Besen) helfen Heiko dabei die Kartoffeln wieder in die Kiste zu schaufeln.

 

Heiko und Jonte fahren gerne die Kartoffelkisten ins Kartoffellager.

 

Auf dem Foto können Sie die “rote Laura” sehen. Im letzten Jahr hatten wir leider nicht genug von dieser Sorte, aber wir haben nun mehr angebaut.

 

Rainer Gummels ist bei uns für das Kornfahren zuständig. Er packt vormittags mit ihre Gemüsekisten und wenn das Getreide dann nach dem Mittag trocken genug ist, geht es auf den Trecker. Oft mit dabei ist seine Tochter Maren, hier fährt allerdings Hauke, unser Azubi, mit. Unsere Gulfscheune wird noch ganz traditionell genutzt und das Getreidelager befindet sich im hinteren Teil der Scheune. Um das Korn in die Silos zu bekommen, muss man mit dem Trecker durch die Scheune fahren. Das passt so gerade eben! (Das Blinklicht muss eingeklappt sein) Ich finde es beeindruckend, dass eine 200 Jahre alte Scheune noch mit den modernen Maschinen genutzt werden kann!

 

Aktuelles aus der Woche vom 30. August -5. September

 

Hier wieder einmal ein Schnappschuss von unseren glücklichen Hühnern im Klee. Immer dabei ist ein Hahn, der auf die Hennen aufpasst. Übrigens bekommen sie schon unseren frisch gedroschenen Weizen. Sie sind ganz verrückt nach dem Körnern und kommen sofort alle angerannt.

 

Da in diesem Jahr sehr viele Kluten (Erdklumpen) auf dem Kartoffelfeld sind, geht das Roden nur schleppend voran. Hier stehen von links nach rechts: Maria, Daniel, ich (Ines), Damian (Marias Freund aus Peru) und Arne (Schüler aus der Nachbarschaft) hochkonzentriert am Kluten sortieren.

 

Kurz vorm Feierabend gibt es traditionell ein Getränk aus der Flasche. Hier sieht man von links nach rechts: Stefan (unseren Treckerfahrer), Heiko, Maria und Damian, stehend: Holger, sitzend: Uwe, Daniel, Hauke, Jonte und ganz rechts steht Maren, die Tochter von Reiner Gummels, der bei uns die Kisten für Sie packt.

 

Parallel zum Kartoffelroden haben wir unser Luzerne-Kleegras gemäht. Es wird gehäckselt und dann in einem Trocknungswerk zu einem Qualitäts-Tierfutter verarbeitet. Für uns sind Luzere und Klee wichtige Pflanzen in der Fruchtfolge, da sie nicht nur den Boden durch das lange Wurzelwerk auflockern, sondern auch noch Stickstoff mithilfe der Knollchenbakterien aus der Luft fixieren können.

 

Auch die Zwischenfrüchte wie Senf und Klee müssen dringend gesät werden. Eine Arbeit, die wir gewöhnlich Anfang bis Mitte August ausführen. Da die Felder noch nicht abgeerntet waren und es zu nass für Bodenbearbeitung war, kommen wir erst jetzt dazu. Hoffentlich wird es ein milder Herbst, sodass sich die Zwischenfrüchte noch gut entwickeln können.

 

Der Rosenkohl wächst und gedeiht und wartet auf den Winter. Dann kann er uns wieder mit seinem Aroma begeistern.

 

Aktuelles aus der Woche vom 23. August -29. August

Auch diese Woche versuchen wir die Ernte trotz unbeständigem Wetter voran zu treiben. Dinkel, Roggen, Sommer- und Winterweizen sind nun abgedroschen. Weiter geht es nun im Hafer. Parallel roden wir Kartoffeln. Die Kartoffelernte ist in diesen Jahr sehr mühselig, da sehr viele Kluten aussortiert werden müssen.

Auf dem Foto sind Maren Gummels (Tochter unseres Mitarbeiters Reiner Gummels), Holger Peters, Azubi Hauke und Uwe Bleek zu sehen. Sie stehen auf dem Kartoffelroder. Im Hintergrund ist unser Mähdrescher zu sehen.

Daniel verteilt die Kartoffeln gleichmäßig in den Kisten. Im Hintergrund ist unser Hof zu sehen. Auf dem Gemüsefeld ist von links nach rechts zu sehen: Grünkohl, Rosenkohl, Mangold, Porree, Zucchini.

Auf dem Foto sind Heiko und Jonte Dreyer zu sehen. Sie stehen auf unserem Roggenfeld. Dieser Roggen wird von der Mühle Erks gemahlen und dann von der Bäckerei Schulte zu leckeren Schwarzbrot verarbeitet.

 

Hier ist unser zahmes Huhn “Schlammi” zu sehen. Es kommt fast immer zu uns, wenn wir am Eier sammeln sind und holt seine Streicheleinheit ab.

Hier ein Blick auf das frisch geerntete Gemüse am Waschplatz.

Unsere Spitzpaprika sind herrlich anzusehen.

Auch hier ein Blick in unsere Gewächshäuser. Wir können zur Zeit herrliche Tomaten, Spitzpaprika und Auberginen ernten. Besonders süß und lecker sind unsere gelben Cherrytomaten. Leider hat die Gurkensaison ein schnelles Ende gefunden, da alle Blätter durch falschen Meltau zerstört worden sind.

 

Aktuelles aus der Woche vom 16. August -22. August

Kurz bevor wieder schlechtes Wetter kommt, hat der Meedehof seine Kleegrasfläche direkt hinter unserem Hof gemäht und anschließend einsiliert. Wir bekommen im Gegenzug dafür Rindergülle. Dies ist ein wichtiger Dünger z.B. für unsere Kartoffeln.

 

Wir haben nun Dinkel und Roggen abgedroschen. Die Erträge fielen nicht so gut aus wie erhofft. Auf dem Foto sieht man unseren Mähdrescher bei der Winterweizenernte. Die Hälfte des Winterweizens haben wir geschafft zu ernten, dann fing es wieder an zu regnen. Für das Getreide ist das derzeitige Wetter eine Katastrophe. Hoffentlich können wir bald weiter ernten und das Korn vor dem nassen Wetter retten. Das Stroh wird später zu Ballen gepresst und geht dann zum Teil zum Meedehof als Futter und Einstreu. Ein anderer Teil geht auf den Bio-Pilzhof bei Vechta.

 

Auf dem Foto sind Heiko und Jonte Dreyer zu sehen. Sie stehen auf unserem Roggenfeld. Dieser Roggen wird von der Mühle Erks gemahlen und dann von der Bäckerei Schulte zu leckeren Schwarzbrot verarbeitet.

 

Aktuelles aus der Woche vom 9. August -15. August

Leider hat uns Maren Hantelmann nach sieben Jahren Ende Juli verlassen. Sie war seit Anfang des Jahres wieder vermehrt bei uns im Büro tätig. Leider wohnt sie in der Nähe von Wilhelmshaven und hatte wirklich sehr lange Arbeitstage (Arbeitsbeginn zum Teil 6 Uhr und dann 1 Stunde Anfahrt). Da Maren zwei kleine Kinder hat, können wir Ihre Entscheidung sehr gut nachvollziehen. Trotzdem sind wir sehr traurig und werden ihre fröhliche Art vermissen.

Auf dem Foto ist von links nach rechts zu sehen: Maren Hantelmann, Karina Wollmann, Rena Memmen und Dagmar König.

Dagmar König ist Maren Hantelmanns Nachfolgerin. Wir freuen uns sie bei uns im Team begrüßen zu dürfen.

 

Maren hat einen “Ausgegeben” und es sind fast alle zu ihrer Verabschiedung gekommen. Außerdem hat uns zum Monatswechsel Hauke Gerdes verlassen. Er macht nun eine Ausbildung zum Gärtner bei ter Veens in Klein Oldendorf bei Uplengen. Wir freuen uns sehr, dass er sich im Bereich Gemüse weiterbildet. Auch er wird uns sehr fehlen.

Ende dieser Woche ist endlich das Wetter besser geworden. Wir sind schon fast verrückt geworden bei dem ganzen Regen. Wenn das Getreide reif ist, sollte es nicht zu lange im Regen stehen, da dann die Qualitäten leiden können. Wir haben nun unsere Dinkelernte beendet und sind zur Zeit dabei den Roggen zu dreschen. Der Roggen wird wie der Dinkel von der Mühle Erks gemahlen bzw. geschrotet. Der Roggen von diesem Acker direkt am Deich wird auch von der Bäckerei Schulte für ihr Schwarzbrot genommen. Alles ist dann auch bei uns erhältlich.

Hier sehen sie Jonte und Heiko bei der Qualitätskontrolle vom Dinkel. Wir lagern unser gesamtes Getreide in unser alten Gulfscheune ein. Auch die hinteren Gülfe “erwachen dann zum Leben” und es rattert, rauscht und klappert.

Die Kartoffelernte ist kurzeitig zum Erliegen gekommen bei dem ganzen Regen. Da wir zur Zeit noch nicht schalenfeste Frühkartoffeln roden, können wir diese nicht lagern, sondern müssen sie frisch vom Feld holen. Donnerstag mussten wir dann unbedingt wieder Roden, da wir keine Kartoffeln mehr stehen hatten. Mit 8 Mann standen wir auf dem Roder und haben die Erde heraus sortiert. (Normalerweise stehen nur 4-5 Personen auf dem Roder.)

Aktuelles aus der Woche vom 2. August – 9. August

Vor einiger Zeit wurde bei uns einen Tag lang für eine Folge Terra Xpress gedreht. Thema der Sendung ist das Abendteuer Landleben. Sie wird am 15.August um 18.25 Uhr im ZDF ausgestrahlt.

 

Die Getreideernte hat begonnen. Zur Zeit dreschen wir Dinkel. Danach geht es im Roggen weiter. Dieses Getreide wird dann von der Mühle Erks in Horsten (geschält und) gemahlen. Das Mehl ist bei uns erhältlich. Das Roggenschrot wird auch für das Schwarzbrot der Bäckerei Schulte genutzt. Dieses ist auch bei uns im Onlineshop zu bekommen.

 

Die Buschbohnenernte ist eine Arbeit, bei der man viel Geduld und Ausdauer haben muss. Ganz links auf dem Foto ist Arne, ein Schüler aus dem Dorf, dann Stefan, unser Festangestellter, zwei Freundinnen von Anne und Anne (Studentin) selber zu sehen.

 

Hier ist unser fantastischer Spitzkohl zu sehen.

 

Auf dem Foto ist rechts roter Eichblattsalat zusehen (muss noch ein wenig wachsen), dann Kohlrabi, Fenchel und ganz links Lauchzwiebeln. Hinter den Fraßschutznetzen ist Zuckermais zu erkennen.

 

Aktuelles aus der Woche vom 26. Juli – 1. August

Unsere Tomaten sind reif und können endlich geerntet werden. Sie dürfen bei uns im Kleiboden wurzeln und stehen nicht in einer Nährlösung wie im konventionellen Anbau. Das macht sich natürlich im Geschmack bemerkbar. Außerdem werden unsere Tomaten erst geerntet, wenn sie an der Pflanze abgereift sind. So können sie ihr volles Aroma entfalten.

 

Auf dem Foto sehen Sie Daniel und Anne am Bundmöhren ernten. Die Bundmöhren werden per Hand aus dem Boden gezogen und anschließend mit einem Gartenschlauch abgewaschen. Ziemlich aufwendig im Vergleich zu der Ernte mit dem Klemmbandroder. Aber die ersten Möhren sind sehr empfindlich und lassen sich nur so ernten.

 

Hier sind unsere dicken Bohnen zu sehen.

 

Auch die Auberginen sind reif und warten darauf von Ihnen gegessen zu werden.

 

 

Aktuelles aus der Woche vom 19. Juli – 25. Juli

Wir können Ihnen nun neben unseren eigenen Kartoffeln auch unsere ersten Bundmöhren aus eigenem Anbau anbieten!

 

 

Auf dem Foto sehen Sie Rena Memmen und Heiko im Büro bei der ersten Verkostung. Super lecker und süß!

 

Diese Woche haben wir das letzte Mal für diese Saison Gemüse gepflanzt. Im Vordergrund auf dem Foto ist Anne zu sehen. Anne hat Semesterferien und hat uns schon im letztem Jahr tatkräftig unterstützt. Sie ist die Schwester unserer ehemaligen Auszubildenden Jana. Außerdem haben Uwe, Holger und Maxime gepflanzt. Es wurden wieder roter und grüner Eichblattsalat, Kopfsalat, Eisbergsalat und Bataviasalat in rot und grün gepflanzt. Außerdem haben wir Kohlrabi, Blumenkohl und Broccoli gepflanzt. All diese Gemüsesorten ernten wir zur Zeit aus den ersten Gemüsesätzen aus dem Mai.

 

Auf dem Foto ist Heiko mit einer Kiste frisch geernteten Kopfsalat zu sehen.

 

Unser ehemaliger Auszubildender Daniel ist seit Mitte Juli wieder bei uns auf dem Hof. Er und Emma ernten Gurken.

 

Der Dinkel beginnt mit der Abreife und bildet seine herrlichen “feuerroten” Ähren. Unser Dinkel wird von der Mühle Erks in Horsten gemahlen und ist dann als Mehl Tüte bei uns im Sortiment zu bekommen.

 

 

Aktuelles aus der Woche vom 12. Juli – 18. Juli

Auf dem Foto sieht man unsere Zwiebeln. Zwiebeln wachsen erst sehr langsam, sodass sie schnell von Unkraut überwuchert werden. Wir stecken viel Handarbeit in diese Kultur, damit sie wächst und gedeiht.

Hier kann man unsere Pastinaken erkennen, die es verdammt schwer hatten. So soll es eigentlich nicht aussehen, aber wegen des vielen Regens kamen wir nicht aufs Land und dann war der Ackerfuchsschwanz schon viel zu groß. Im Hintergrund ist der Jäteflieger zu sehen.

Und wieder wartet ein Satz Jungpflanzen darauf von uns gepflanzt zu werden.

Aktuelles aus der Woche vom 5. Juli – 11. Juli

Darf ich vorstellen: Das ist Schlammi, unser Lieblingshuhn. Schon seit Wochen kommt es sofort zu uns angelaufen, wenn wir am Stall sind und möchte gestreichelt werden. Selbst Jonte kann es mit seinen 2 Jahren alleine einfangen. Im Mai war wegen des vielen Regens eine Schlammpfützte hinter dem Hühnermobil. Wir haben Schlammi den leckeren Klee angeboten, aber sie wollte lieber im Schlamm picken. So ist ihr Name entstanden. Im Hintergrund sieht man Heiko am Eier sammeln.

Unsere Kartoffeln sind dieses Jahr herrlich am Blühen. Vorgestern haben wir das erste Mal unsere Kartoffeln probiert, aber sie sind natürlich noch zu klein und auch die Stärke ist noch nicht ordentlich ausgebildet. Aber in zwei bis drei Wochen sollten sie soweit sein.

Unsere Zucchini sind nun auch so weit und können geerntet werden. Unter den Zucchini liegt eine kompostierbare Mulchfolie, damit die Zucchini nicht voll Klei kleben.

Da es ständig regnet, kommen wir kaum noch gegen das Unkraut gegen an. Hier hacken Helmut und Stephan den Weißkohl. Wie man sieht, wartet noch viel Handarbeit auf uns, da die mechanische Hacke das viel zu große Unkraut nicht entfernen kann.

 

Jonte hat schon die erste kleine Zucchini entdeckt.

Auch die Tomaten lassen hoffentlich nicht mehr lange auf sich warten.

 

 

 

Aktuelles aus der Woche vom 28.Juni – 4.Juli

Diese Woche war nur am Montag schönes Wetter. So musste am Montag wieder alles auf einmal passieren.

Wir haben wie alle 14 Tage Gemüse gepflanzt. Auf der Gemüsepflanzmaschine sitzen Holger, Nanne und Hauke. Jonte und Ines versuchen das Lenkrad gerade zu halten. Pünktlich als wir fertig waren, fing es an zu regnen.

Auf dem Foto sieht man Hauke und Jonte am Salat ernten. Hauke zupft gerade einen unserer herrlichen Kopfsalate zurecht. Im Hintergrund ist Uwe zu sehen, der ebenfalls Salate erntet.

Hier präsentiert uns Uwe seine prächtigen Kopfsalate. Auf dem Kistenwagen kann man noch grünen und roten Bataviasalat erkennen. Außerdem ernten wir roten und grünen Eichblattsalat. Mit der Kistenkarre werden die Salate anschließend zum Waschplatz gefahren.

Auf dem Foto sehen Sie Albert, der gerade dabei ist den grünen Eichblattsalat zu waschen. Jeder einzelne Salat wird gewaschen und anschließend mit klarem Wasser abgespült. Danach wird er direkt zu den Packplätzen gebracht um in ihre Gemüsekiste gelegt zu werden. Frischer geht es nicht!

Am Dienstag hatten wir Besuch von einem Fernsehteam. Sie haben bei uns eine Folge Terra X gedreht.

 

Aktuelles aus der Woche vom 21.Juni – 28.Juni

Die ersten Gurken sind bald groß genug! Wir freuen uns sehr, das wir nun endlich wieder dieses köstliche Aroma genießen dürfen. Unsere Gurken dürfen im Boden wurzeln und stehen nicht wie konventionelle Gurken in einer Nährlösung. Das macht sich natürlich im Geschmack bemerkbar.

Auf dem Foto sind Uwe und Maria zu sehen. Sie ernten gerade unsere köstlichen Erdbeeren. Uwe arbeitet schon seit 10 Jahren bei uns auf dem Hof und Maria kommt aus Peru und macht bei uns ein einjähriges Praktikum.

Auf dem Foto ist Heiko gerade am Möhren bzw. Zwiebeln hacken. Er muss im Stehen fahren, damit er nicht aus versehen Möhren weg hackt. Das “weiße Zelt” ist unser Jäteflieger.

Hier kann man sehen wie die Möhrenhacke arbeitet. Sie schneidet die Erde links und rechts neben der Möhren und seitlich an den Dämmen ab. Zwischen den Dämmen entfernt dann eines der Anhäufelgeräte das Unkraut. Leider bleibt immer noch mehr als genug Unkraut in der Möhrenreihe und 2-3 cm daneben stehen. Diesen ca. 5 cm breiten Streifen müssen wir komplett per Hand unkrautfrei halten. Eine wahnsinnig aufwendige Arbeit.

Auf diesem Foto kann man sehen, wie wir per Hand das Unkraut oben auf den Möhren- und Zwiebeldämmen entfernen. Der Jäteflieger ist solarbetrieben und fährt fast lautlos im Schneckentempo über das Feld. Im Liegen ist die Arbeit natürlich wesentlich angenehmer als mit gebücktem Rücken.

 

 

Aktuelles aus der Woche vom 14.Juni – 20.Juni

Endlich sind unsere köstlichen Erdbeeren erntereif!

Auf dem Foto sehen Sie Emma, unsere Praktikantin, bei der Ernte. Emma hat in diesem Jahr Abitur gemacht und wartet nun auf den Semesterbeginn.

So sieht der rote Eichblattsalat aus, wenn er bei uns auf dem Feld steht. Dieses Exemplar ist fast groß genug. Wie man sieht, dulden wir auch Beikräuter. Wenn der Salat noch sehr klein ist, sorgen wir dafür, dass der Konkurrenzdruck durch Unkraut klein ist. Später, wenn der Salat groß genug ist, lieben wir eine ökologische Vielfalt. Die Salate wachsen bei uns auf Kleiboden. Diese Marschböden sind aus dem Wattenmeer entstanden. Wenn es viel regnet, sieht das Land aus wie Watt. Bei Trockenheit entstehen sehr harte Kluten. Und der harten Kruste ist der feuchte Boden gut geschützt und das Wasser steht den Wurzeln zur Verfügung. So kommen die Salate auch ohne Bewässerung klar (meistens).

Nur die Jungpflanzen brauchen nach dem Pflanzen Wasser von oben. Wenn die Wurzeln im Kleiboden ankommen, brauchen sie in der Regel keine Bewässerung mehr, sondern können ihren Bedarf aus dem fruchtbaren Marschboden decken. Wir bewässern vor allen in den Abendstunden.  Vorne auf dem Foto sehen Sie Zucchini, dann Mangold und rote Bete auf kleinen Dämmen, dann frisch gepflanzten Porree. Unter den Fraß-Schütz-Netzen kann man Salatköpfe erkennen.

In den Gewächshäusern sind die Gurken, Tomaten, Auberginen und Paprika schon ordentlich gewachsen. Nun fordern diese Pflanzen viel Aufmerksamkeit. Sie müssen hochgebunden werden und die Nebentriebe müssen herausgeknipst werden. Auf dem Foto sehen Sie Emma, die gerade dabei ist eine Gurkenpflanze hochzubinden.

Diese Woche haben wir unsere Hummeln bekommen. Sie sollen die Tomatenpflanzen bestäuben. Da Tomatenpflanzen keinen Nektar haben, sind sie für Bienen uninteressant.

In den Abendstunden sind alle Hühner draußen und genießen die kühle Abendluft.

 

Aktuelles aus der Woche vom 7.Juni – 13.Juni

Diese Woche haben wir unter anderen  Zucchini gepflanzt. Mit dabei waren unsere Ferien-Aushilfskräfte. In diesem Jahr unterstützen uns Maxine und Emma.

Hier erklärt Maria, unsere Praktikantin aus Peru, die dort Gemüsebau studiert hat, das Pflanzen. Wir verwenden eine Mulch-Folie, damit der Unkrautdruck gering ist und die Zucchini schön sauber sind. Die Mulch Folie ist kompostierbar.

Auf diesem Foto sehen Sie Stefan, Holger und Heiko. Sie stellen gerade die Gemüsehacke richtig ein. Es ist sehr viel Unkraut gewachsen, da wir bisher wegen dem vielen Regen nicht Hacken konnten. Nun ist das Beikraut so groß, dass wir wohl einen zweiten Hackdurchgang per Hand einlegen müssen.

Diese Woche konnten wir die erste Erdbeere ernten! Und ich kann Ihnen sagen: Das Aroma ist fantastisch!! Leider ist sie sofort auf dem Feld gegessen worden. Ab nächster Woche können wir auf eine größere Menge hoffen.

Wir fahren regelmäßig zu unserem Kartoffelfeld. Auf dem Foto sehen Sie Heiko mit Sohn Jonte am kontrollieren. Mittlerweile haben wir die Kartoffeln schon ein zweites mal angehäufelt. Noch können wir Ihnen Kartoffeln aus dem Vorjahr liefern.

Aktuelles aus der Woche vom 31.Mai – 6.Juni

Auf dem Foto ist Irmi, unsere Auszubildende, bei der Lauchzwiebelernte zu sehen. Zuerst werden die Zwiebeln mit einem Messer abgeschnitten und dann mit einem Gummiband zusammengebündelt. Anschließend werden sie mit klarem Wasser gereinigt.

Endlich ist dieser fürchterliche Mai zu Ende und es hat einen Wetterumschwung gegeben. Wir hatten gerade mal zwei Tage im Mai, wo wir etwas auf dem Feld machen konnten. Nun müssen wir sehr viel nachholen. Wir haben Kartoffeldämme gefräst, angefangen das Getreide ein zweites Mal zu hacken, Möhren gesät, Unkraut auf den neuen Möhren und Zwiebeldämmen abgeflammt, Rot- und Weißkohl, Broccoli und Blumenkohl und Salate gepflanzt.

Und wieder ein paar Impressionen von unseren Hühnern. Man kann ihnen einfach stundenlang zusehen. Wir sind der Meinung, dass das zufriedene “Gaaaaack-gaaack” sich auch beruhigend auf uns auswirkt.

Aktuelles aus der Woche vom 21.Mai – 30.Mai

Am letzten Freitag durften unsere Hühner endlich raus! Aufgrund der Geflügelpest galt bisher eine Aufstallungspflicht. Das war wirklich eine große Freude! Die Hühner, die sonst immer gemähten Klee in ihren Stall bekommen haben, wussten sofort, das sie eine Leckerei erwartet und liefen ganz schnell heraus. Leider hat das Wetter nicht so mitgespielt, sodass unsere Hühner bei Sturm und Regen die Kleegras-Wiese entdecken durften.

Dieses Foto kommt aus unserem Archiv. Wir haben festgestellt, dass wir letztes Jahr um diese Zeit schon herrliche Salate (grünen und roten Eichblattsalat, roten und grünen Batavia-Salat, Kopfsalat und Eisbergsalat) und Kohlrabi frisch vom Feld ernten konnten. Dieses Jahr ist alles ca. 4 Wochen zurück. Die Salatköpfe sind gerade mal 7-8 cm groß und der Kohlrabi ist kaum gewachsen seitdem wir ihn gepflanzt haben.

 

Aktuelles aus der Woche vom 17.Mai – 23.Mai

Diese Woche haben wir Broccoli, Blumenkohl, Fenchel und Salate gepflanzt. Wie man sieht, hängt uns der Regen schon wieder im Nacken.

 

Auch Bohnen und Erbsen haben wir gesät. Auf dem Foto sehen Sie Heiko, Uwe und Maria. Holger fährt den alten Geräteträger-Trecker. Wir lassen die Saat vorsichtig in eine Rinne rieseln, die dann zugeschoben wird.

 

 

Auf dem Foto sehen Sie Nanne und Maria am Kohlrabi ernten. Übrige Blätter und Kohlrabi von schlechter Qualität wandern direkt zu den Hühnern.

 

Heiko und Sohn Jonte tragen die Kohlrabi-Reste zu den Hühnern. Die sind immer so dankbar und freuen sich so sehr über frisches Grün! Es ist bei uns zum Ritual geworden jeden Tag mit der Sense 5-10 m² Klee zu mähen. Jonte trägt dann den Klee zu den Hühnern hin. Heute, am Freitag, dürfen unsere Hühner endlich wieder rausgelassen werden, weil die Aufstallungspflicht aufgrund der Geflügelpest aufgehoben wurde. Das wird bestimmt eine Riesen-Party für die Hühner!!

 

Die Fütterung der Hühner spiegelt sich im Geschmack der Eier wieder. Unsere Hühner bekommen zu ca. 15-20% hofeigenen Weizen als ganze Körner in die Einstreu gestreut, sodass unsere Hühner viel scharren müssen und beschäftigt sind. Das Futter, das sie oben im Stall bekommen, besteht aus Erbsen, Körnermais, Getreide und Kräutern; Natürlich kommt alles aus biologischem Anbau. Wenn die Hühner frisches Futter bekommen, riecht es überall köstlich nach Oregano. Das ist ein Geheimnis unserer köstlichen Eier. Außerdem bekommen unsere Hühner frisches Grün und Gemüsereste. Auf dem Foto sieht man mich (Ines) am Eier sammeln. Die Eier versinken in der Dinkelspelz, sodass man sie wirklich suchen muss.

 

Aktuelles aus der Woche vom 10.Mai – 16.Mai

Diese Woche haben wir Tomaten gepflanzt. Zuerst müssen die kompostierbaren Fäden oben an der Decke angebunden werden. Anschließend werden die Tomaten gepflanzt und mit einem kompostierbaren Klipp vorsichtig befestigt. Wir müssen nun in nächster Zeit immer wieder die Tomatenpflanzen “hochbinden”. Hierbei werden die Nebentriebe abgeknipst und der Haupttrieb anschließend um die Rankhilfe gewickelt.

Die Pflücksalaternte ist zur Zeit sehr mühselig, da auch die Vogelmiere gerne im Gewächshaus wachsen mag. Das erschwert natürlich die Ernte. Aber Maria und Uwe sortieren die Vogelmiere mit einer Engelsgeduld heraus, damit der köstliche Pflücksalat zu Ihnen kommen kann. Bio-Gemüseanbau ist eben nur mit viel Einsatz und Herzblut zu schaffen.

Auf dem Foto sehen Sie Heiko Dreyer, der gerade dabei ist Weizen in den Scharrraum zu streuen. In der Maurerbütt ist Gesteinsmehl. Hier können die Hühner “hundern”. Dies ist sehr wichtig für die Gefiederpflege und eine natürliche Parasitenbekämpfung. Im Hintergrund können Sie auch einen der 7 Bruderhähne entdecken, der auf seine Hennen aufpasst.

Aktuelles aus der Woche vom 3.Mai – 9.Mai

Unsere Hühner bekommen jeden Tag Salatreste und gepflückten Klee. Es macht wirklich Spaß zu sehen wie sehr sich die Hühner darüber freuen. In Schleswig-Holstein wurde die Aufstallungspflicht aufgehoben. Hoffentlich ist es hier auch bald soweit.

Auf dem Foto sehen Sie Maria, unsere Praktikantin aus Peru, und Jonte am Salaternten. Maria hat den Salat abgeschnitten und dann Jonte die Blätter gezeigt, die nicht schön genug aussahen. Jonte hat diese dann abgemacht. Anschließend wird der Salat noch per Hand in einem sauberen Wasserbad gewaschen.

Diese Woche haben wir Kürbisse gesät. Sie werden erst im Gewächshaus vorgezogen und dann später aufs Feld gepflanzt. Hierzu verwenden wir natürlich torffreie Blumenerde, damit wir keine CO2-Freisetzung haben.

Die vor einiger Zeit gepflanzten Kohlrabis sind auch bald groß genug. Links daneben sieht man die neuen Jungpflanzen. Da es bei uns 70l geregnet hat, müssen sie nun erstmal im Gewächshaus warten (bestimmt sind die Jungpflanzen sehr froh nicht bei dem Schietwetter draußen sein zu müssen).

 

Aktuelles aus der Woche vom 26. April-2.Mai

Diese Woche haben wir endlich unsere heißgeliebten Mairübchen geerntet. Viele von unseren Kunden haben Sie auch schon in Ihren Überraschungskisten bekommen. Mairübchen sehen aus wie sehr große Radieschen und schmecken Kohlrabi-ähnlich. Alle Kinder sind ganz verrückt nach ihnen. Sie sind so beliebt, dass man rund ums Gewächshaus eine Spur von Mairübchenblättern findet, da ständig sich jemand eins mopst und sofort vertilgt. Auf dem Foto sehen Sie Nanne unseren Auszubildenden mit seiner Ernte. Er beginnt gerade mit der Reinigung der Mairübchen.

Nachdem nun ein Großteil der Mairübchen abgeerntet ist, konnten wir die Erde im Gewächshaus umgraben und Dämme auf schaufeln. Zum Glück sind die Lufttemperaturen noch recht niedrig, sodass uns der Schweiß nicht so schlimm herunter lief 😉 Auf dem Foto sehen Sie Nanne am Fäden festbinden. Nanne ist der größte bei uns auf dem Hof, weshalb er diese Arbeit am besten erledigen kann. Die kompostierbaren Fäden dienen als Rank Hilfe für die Gurkenpflanzen.

Hier sehen Sie Uwe, der gerade dabei ist die Bewässerungsschläuche zu fixieren.

Auf dem Foto sehen Sie Heiko und Sohn Jonte am Zusammenbinden des Bewässerungssystems. Logischerweise kann es im Gewächshaus ja nicht natürlich regnen.

Die Zwiebel und Möhren, die wir vor zwei Wochen gesät haben, sind inzwischen gekeimt. Es ist schon sehr viel Unkraut losgewachsen, dass nun einen gewaltigen Vorsprung gegenüber den Möhren und Zwiebeln hat. So hätten unsere gesäten Pflanzen kaum eine Chance. Mit einem Abflammgerät haben wir nun das Unkraut oben auf den Dämmen außer Gefecht gesetzt. Den gerade erst gekeimten Zwiebeln und Möhren passiert nichts und sie können nun ungestört und mit wenig Konkurrenz los wachsen.

Aktuelles aus der Woche vom 19. April-25. April

Endlich sind unsere Hühner und ihre 7 Bruderhähne in unser Hühnerwohnmobil eingezogen! Wir freuen uns, dass wir nun Hühner mit so einer sensationell tollen Haltung beglücken dürfen.

  • Auslauf auf Kräuter-Kleeweise

Wöchentlich wird der Stall umgefahren, sodass immer grüner Bewuchs da ist. Wer Hühner hat, kennt es- innerhalb kürzester Zeit ist alles schwarz, wo die Hühner liefen. Bei klassischer Stall-Haltung ist im Auslauf oft alles kahl und schwarz. (Leider verbietet das Veterinäramt zur Zeit den Auslauf aufgrund der Geflügelpest)

 

 

 

  • Weiche gemütliche Dinkelspelznester

Wir haben weiche gemütliche Dinkelspelznester für unsere Hühner und keinen Plastik-Kunstrasen, von dem die Eier gleich auf ein Laufband rollen, wie sonst leider üblich auch in Bio-Haltung. Natürlich macht diese Art von Nestern eine Menge mehr Arbeit, aber das ist es uns Wert!

 

 

  • Kein Kücken schreddern!!

Kaum zu Glauben, aber das Küken schreddern ist immer noch üblich auch bei Bio-Eiern! Also nur Eier mit diesem Symbol garantieren ein Überleben der Bruderhähne! 4 cent pro Ei sind immer für die Bruderhähne bestimmt. So finanzieren die Hennen das Leben der Hähne mit! (der alleinige Fleischwert ist nicht ausreichend)

 

 

 

Auf dem Foto sehen Sie unsere Auszubildende Irmi beim Ernten vom grünen Eichblattsalat.

Wir haben diese Woche unser erstes Freilandgemüse gepflanzt! Holger, unser neuer Mitarbeiter, fährt den Trecker. Er hat alle Rekorde gebrochen und ist mit Abstand der beste “Geradeaus-Fahrer”! Auf der Pflanzmaschine sitzen von links nach rechts Heiko, Maria (Praktikantin aus Peru) und Irmi. Nicht Fehlen darf natürlich Mailey-Irmis Hündin.

Aktuelles aus der Woche vom 12. April-18. April

der Frühling ist da und wir können Sie mit köstlichen hofeigenem Gemüse verwöhnen! Auf der Foto sehen Sie Maria, unsere Praktikantin aus Peru bei der Spinaternte.

 

Anschließend wird der Spinat noch von Hand gewaschen.

Diese Woche haben Heiko und Stefan Zwiebeln gesät. Da wir die Zwiebeln auf Dämmen anbauen und es sich um eine sogenannte Feinsämerei handelt, kommt unsere spezielle Einzelkorn-Sämaschine zum Einsatz. Eigentlich säht man Zwiebeln Anfang April, aber wegen der Kälte und der schlechten Witterung war es erst jetzt möglich.

Auch das Kartoffelland haben wir gepflügt. Nun soll das Land erstmal abtrocknen und sich ein bisschen erwärmen, damit sich die Kartoffeln wohl fühlen können.

Auf dem Foto sehen Sie Hauke, Stefan und Holger am Radieschen ernten. Holger ist unser neuer Mitarbeiter seit April. Er ist ein Landwirt aus der Nachbarschaft. Im Sitzen zu Dritt lässt es sich auch das Radieschen ernten gut aushalten. Ansonsten ist es eine ziemliche “Zuppel-Arbeit” das Gummiband um die sorgsam gebündelten Radieschen zu binden. Anschließend werden sie noch gewaschen.

 

Aktuelles aus der Woche vom 5. April-11. April

Obwohl der Winter nochmal zurückgekommen ist, können wir wieder langsam immer mehr eigenes Gemüse in unseren Gewächshäusern für Sie ernten. Diese Woche haben Sie vielleicht bereits unseren leckeren, zarten Pflücksalat und Spinat probieren können. In der kommenden Woche sind nun auch die ersten Radieschen dick genug, um geerntet werden zu können. 

Auf dem Bild sehen Sie unseren Mitarbeiter Uwe bei der Pflücksalaternte.

Seit Anfang März haben wir in der Landwirtschaft Verstärkung durch eine neue Jahrespraktikantin erhalten. Maria kommt aus Peru und wird uns bis nächstes Jahr bei allen anfallenden Arbeiten im Gemüsebau unterstützen. Auf dem Bild sehen Sie Maria beim ernten und bündeln der Radieschen.

Aktuelles aus der Woche vom 29. März-4. April

Auf dem Foto sieht man Nanne, unseren Auszubildenden, Heiko und Sohn Jonte. Sie machen gerade einen Feldrundgang und freuen sich über das tolle Wintergetreide in diesem Jahr. Dinkel, Weizen und Roggen bauen wir als Brotgetreide an. Die Mühle Erks in Horsten malt das Getreide dann für uns nach biologischen Standarts.

Hier kann man unsere neue Getreidehacke sehen. Sie ist kameragelenkt, sodasss das Fahren viel angenehmer ist.

Bis vor Kurzem haben wir mit unserem Geräteträger gehackt. Hierbei musste der Fahrer sehr genau Lenken, zum Teil sogar im Stehen fahren, damit man die Reihen besser sehen kann. Wenn man einen Schlenker um ein paar Zentimeter macht, ist gleich ein vier Meter breiter Streifen vom Getreide weggehackt.

In der Reihe bleiben immer noch genug Wildkräuter wie z.B. der Gundermann stehen, wie man hier gut sehen kann.

Unser Babyleaf-Pflücksalat ist erntereif!!

Jana, unsere Auszubildende, hat ihre Ausbildung abgeschlossen und mit sehr großen Erfolg die Prüfung bestanden. Wir gratulieren ihr ganz herzlich und freuen uns mit ihr! Jana macht ein duales Studium “biologische Landwirtschaft” in Witzenhausen. Nun geht es für sie wieder zum Studieren.

 

Aktuelles aus der Woche vom 22.-28. März

Der Spinat, den wir vor ein paar Wochen gepflanzt haben, wächst fröhlich in unserem Gewächshaus. Bald ist er groß genug für die Ernte. Erntereif in unserem Gewächshaus ist zur Zeit der Postelein.

Auf dem Foto sieht man wie wir gerade am Kohlrabi hacken sind. Links kann man roten und grünen Eichblattsalat sehen.

Heiko und sein Sohn Jonte haben gestern Abend Löcher auf dem Acker gegraben um zu überprüfen, wie nass der Boden noch ist. Dieses Feld ist noch ein bisschen zu feucht, aber ein anderes war für die Aussaat von Hafer bereit. So kann es nun endlich weiter gehen mit der Frühjahrsbestellung. Die Ackerbohnen, die wir vor ein paar Wochen gedrillt haben, sind dank des vielen Regens gut gekeimt. (Ackerbohnen brauchen viel Wasser zum Keimen.)

Albert Kaufmann, den Sie vielleicht vom Ausliefern ihrer Kisten kennen, ist ein sehr geschickter Baggerfahrer und hat alle Vorbereitungen für das Aufstellen des neuen Futtersilos für die Hühner durchgeführt. Auf diesem Foto sehen Sie allerdings Heiko und Sohn Jonte auf dem Bagger, die sich eine Probefahrt nicht haben nehmen lassen.

Nachdem das Loch ausgehoben war, hat Albert die Verschalung gebaut.

Ende der Woche kam dann das Futtersilo bei uns an und wurde sofort aufgestellt.

 

Aktuelles aus der Woche vom 15.-21. März

Wir freuen uns sehr, dass diese Woche endlich unser erstes Hühnermobil angekommen ist. Im April ziehen dann auch die ersten 350 Hühner in ihr neues zu Hause ein. Bald erhalten wir noch ein zweites Mobil und weitere 350 Hühner.

Wir haben uns für die Mobilstallhaltung entschieden, da es sich um eine sehr artgerechte Tierhaltung handelt. Die Tiere haben ständig Auslauf an der frischen Luft und können zum Fressen, Eier legen und Schlafen in den Mobilstall gehen. Wenn die Weide rund um den Stall abgefressen ist, wird der Mobilstall einfach mit dem Trecker ein Stück weiter gefahren. So wird die Fläche optimal genutzt und die Nährstoffe aus dem Hühnerkot werden überall gleichmäßig auf der Fläche verteilt. Aufgrund der Geflügelpest, dürfen Hühner aktuell leider nicht draußen auf der Weide gehalten werden. Wir hoffen, dass sich die Situation bald wieder beruhigt, sodass unsere Hühner nicht allzu lang in Quarantäne sein müssen.

Im Stall befinden sich natürlich auch die Nester der Hühner. Diese werden mit Bio-Dinkelspelz (quasi besonders weiches Stroh) eingestreut, sodass es die Hühner auch beim Eier legen schön gemütlich haben und die Eier weich gebettet sind 🙂 Die meisten Nester in der Hühnerhaltung bestehen aus einer Art Kunstrasen, von dem die Eier direkt auf ein Band kullern. Wir haben uns ganz bewusst für dieses deutlich arbeitsintensivere, aber viel tiergerechteres Modell entschieden.

Aktuelles aus der Woche vom 8.-14. März

Diese Woche konnten wir dank des schönen Wetters viel auf dem Land schaffen.

Stefan hat diese Woche Drainagen gespült, da sich die Drainagen mit der Zeit mit Sand zusetzen. Drainagen sind Röhren, die ca. 80cm tief im Boden liegen. Bei viel Regen läuft das Wasser aus dem Boden in den Drainagen zusammen und wird in die Gräben weiter geleitet. Dies ist sehr wichtig, weil keine Pflanze gerne über einen längeren Zeitraum im Wasser steht. Das Drainagespülgerät besteht aus einem langen Schlauch, wo vorne ein Spülkopf dran ist.  Mit dem Wasser aus dem Graben wird dann die Drainage freigespült. In Ostfriesland wäre ein Ackern ohne Drainagen nur schwer möglich. Einige Drainagen sind fast 100 Jahre alt und funktionieren noch immer.

Auf dem Foto sieht man unseren Nachbar-Bauern auf unserem Feld am Ackerbohnen sähen. Jetzt freuen wir uns umso mehr über den Frost, den wir im Winter hatten, da wir nun das Resultat sehen können: Ein wunderbar fein-krümeliger Boden. Diese Ackerbohnen sind Vermehrungsackerbohnen und dienen im nächsten Jahr zur Aussaat. Ackerbohnen sind ein Eiweißfuttermittel für Schweine und Kühe. Sie ersetzen Sojabohnen. In der konventionellen Landwirtschaft werden gentechnisch veränderte Sojabohnen aus Südamerika eingesetzt. Oft wird dazu auch noch Regenwald abgeholzt. Bei Bio-Milch werden seit jeher nur regionale und natürlich gentechnikfreie Futtermittel eingesetzt. Viele konventionelle Milchviehbetriebe wagen zum Glück den Schritt in die richtige Richtung und füttern das teurere gentechnikfreie Kraftfutter und liefern dann sogenannte “gentechnikfreie Milch”. Es ist wirklich schrecklich, was der “immer-günstiger-Wahn” in unserer Welt anrichtet.

 

 

Aktuelles aus der Woche vom 1.-7. März

Wir haben die Freilandgemüsesaison aus dem Vorjahr beendet. Sehr lange hatten wir noch tollen Porree, schönen Grünkohl und köstlichen Rosen- und Wirsingkohl frisch auf dem Land stehen, doch nun ist alles abgeerntet beziehungsweise durch den Frost gelb geworden. Hofeigenes Gemüse gibt es jetzt aus dem Lager wie z.B. Möhren, rote Bete, Rotkohl und Steckrüben oder aus dem Gewächshaus. Auf dem Foto sehen Sie Hauke und Stefan wie sie die Fraß-Schutznetze hereinholen. Im Hintergrund sieht man die abgeernteten Grünkohlstängel.

Das junge Gemüse wächst und gedeiht im Gewächshaus. Links wächst grüner Eichblattsalat und hinten in der Reihe kann man roten Eichblattsalat erkennen. Mittig wächst Kohlrabi, dann kommt Postelein (fast erntereif) und ganz rechts wieder Kohlrabi.

Die Radieschen, die von Nanne gesäht wurden, sind gekeimt und wachsen bereits los. Da wir kein beheiztes Gewächshaus haben, wird es noch ein bisschen dauern. Meistens bekommen wir unsere ersten deutschen Radieschen aus Papenburg von der sozialen Ökohilfe, die ihre Radieschen mit ein bisschen Wärme unterstützen können.

 

Aktuelles aus der Woche vom 22.-28.Februar

 

Und weiter geht es mit dem Pflanzen im Gewächshaus. Diesmal sehen Sie Heiko und Sohn Jonte am Kohlrabi pflanzen auf dem Foto. Zum Glück ist nun wunderbar mildes Wetter, sodass es die Jungpflanzen schön warm haben.

Stefan reinigt gerade unser Saatgut für die Bestellung im Frühjahr. Das Korn kommt in eine Trommel und ein Gebläse pustet die Unkrautsamen fort. Selbstverständlich dulden wir etwas “Unkraut” oder besser gesagt “Wildkräuter” auf unseren Feldern, aber wenn wir die Wildkräutersamen zusammen mit dem Getreide aussähen, wird es doch zu bunt auf unseren Äckern, da wir das Unkraut, das in der selben Reihe wie das Getreide steht, nicht haken können.

Auf dem Foto sehen Sie Nanne, unseren Auszubi, beim Radieschen sähen. Heiko klopft ihm gerade lobend auf die Schulter =)

 

Aktuelles aus der Woche vom 14.-21.Februar

Nun ist es so richtig kalt geworden on Ostfriesland. Auf der einen Seite freuen wir uns, dass der Kleiboden schön durchfriert und wir anschließend ein tolles Bodengefüge haben. Auf der anderen Seite erschwert es die Arbeit auf dem Hof. Gemüsewaschen wird so z.B. wirklich zur Qual.

Letzte Woche haben wir unser erstes Frühlingsgemüse gepflanzt. Spinat, Kohlrabi und Babyleaf-Pflücksalat wächst nun in unserem Gewächshaus. Wir bekommen sie als Jungpflanzen in kleinen Erdballen geliefert, die wir dann per Hand einzeln in den Boden pflanzen. Diese Pflanzen haben nun einen Vorsprung gegenüber dem Unkraut, sodass wir nur wenig Jäten müssen. Auf den Foto ist Nanne, unser Lehrling, zu sehen, der gerade am Pflanzen ist.

 

Aktuelles aus der Woche vom 8.-14.Februar

Am letzten Wochenende hat es bei uns im Hagenpolder tüchtig geschneit. Bei gefrorenem Boden bleibt kein Boden an den Stiefeln kleben und es ist deutlich weniger anstrengend über das Land zu laufen.

Auf dem Foto sieht man Hauke am Grünkohlernten.

Im Schnee kann man sehen wie viele Tiere bei uns auf dem Gemüsefeld unterwegs sind. Beeindruckend viele Spuren führen kreuz und quer über den Acker. Besonders bei Schnee sind die Rehe, Hasen und auch das Damwild total dankbar bei uns auf dem Feld immer etwas zu fressen zu finden.

Diese Woche haben wir auch den letzten Rotkohl und den Rest Sellerie vom Land geholt. In diesem Jahr konnten wir dank der milden Witterung den Rot- und Weißkohl frisch ernten. Jetzt haben wir alles abgeerntet, da wir Frost mit bis zu -8°C erwarten. Solche Temperaturen können Wirsing-, Grün- und Rosenkohl nichts anhaben. Auf dem Foto sehen Sie Irmi (Irmela), unsere Auszubildende, die gerade am Wirsingkohl ernten ist. Immer mit dabei ist Miley, Irmis Hündin.